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Fettabsaugung der Arme

Der menschliche Körper besitzt einige Stellen, an denen er bevorzugt Fettdepots anlegt. Dazu gehören neben dem Bauch, den Hüften und den Oberschenkeln auch die Oberarme. Alleine durch die breitere Schulterpartie müssen Betroffene oft eine größere Konfektionsgröße wählen, als aufgrund ihrer Körperproportionen notwendig wäre. Lagert sich das Fett an der Unterseite der Oberarme an, kommt es außerdem zu Einschränkungen der Beweglichkeit sowie zu einer Verstärkung der Schweißansammlung in der Achselhöhle. Diese zieht wiederum ein erhöhtes Risiko für Entzündungen, Pilzbildung und Abszessen der Schweißdrüsen nach sich. All diese Probleme beseitigen Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit einer Fettabsaugung (auch Liposuktion genannt) an den Armen.

Dr. med. Holger Hofheinz
Fachärzte für Allgemeinchirurgie
in Düsseldorf auf jameda
OP-Dauer 1-2 Stunden
Narkose Dämmerschlaf
Aufenthalt ambulant oder 1 Nacht
Schonzeit 1-2 Wochen

Wie läuft die Fettabsaugung an den Oberarmen ab?

Für die Liposuktion im Bereich der Arme ist in der Regel keine Vollnarkose notwendig. Die notwendigen Vorbereitungen beschränken sich auf eine Untersuchung und Beratung durch den behandelnden Schönheitschirurgen. Vor Beginn der eigentlichen Fettabsaugung bringt der Ästhetische Chirurg eine Mischung aus isotonischem Wasser, Natriumcarbonat, Adrenalin und einem lokal wirkenden Betäubungsmittel ein. Der Mix bewirkt, dass das zu behandelnde Areal schmerzunempfindlich wird und sich die Fettzellen leichter aus dem Bindegewebe lösen lassen. Diese Vorgehensweise wird in der medizinischen Fachsprache als Tumeszenzanästhesie bezeichnet. Der amerikanische Dermatologe Jeffrey A. Klein hat diese Methode entwickelt.

Die Liposuktion an den Armen erfolgt mit feinen Kanülen in Vibrationstechnik

Über längere Zeit hinweg wurden in den Schönheitskliniken Kanülen mit einem Durchmesser von bis zu acht Millimetern verwendet. Sie erforderten oft ein Vernähen der notwendigen Zugänge. In der Klinik am Rhein verwenden wir für die Fettabsaugung an den Armen sogenannte Mikrokanülen. Sie bringen es auf einen maximalen Durchmesser von 2,5 Millimetern. Diese Kanülen lassen sich durch kleinste Stiche unter die Haut einbringen, welche sich am Ende der OP sofort wieder verschließt, was eine spezielle Wundversorgung überflüssig macht.

Hinzu kommt, dass die Liposuktion heute vibrations-assistiert erfolgt (PAL= Power-Assisted-Lipoplasty). Das bedeutet, dass ein spezieller elektrischer Handgriff die Mikrokanülen in Schwingungen versetzt. Dadurch lassen sich die wichtigen Nachbarstrukturen wie Bindegewebe, Lymphbahnen, Blutgefäße und Nerven sehr gut schonen und die Absaugung kann sehr viel präziser und gewebsschonender durchgeführt werden. Das abgesaugte Fett kann außerdem aufbereitet und für die gezielte Konturierung anderer Körperregionen verwendet werden. Hierfür kommen die Gesichts-, Brust-, Po- und Beinmodellage in Frage.

Was ist nach der Liposuktion zu beachten?

Durch die bei der Fettabsaugung notwendigen Vor- und Rückwärtsbewegungen der Kanülen lockert sich das Bindegewebe. Außerdem entstehen Hohlräume durch die abgesaugten Fettzellen. Das Gewebe muss deshalb nach dem Eingriff komprimiert werden. Realisiert wird das mit einem speziellen Kompressionsmieder, welches für 5-6 Wochen getragen werden muss. Außerdem benötigt das gelockerte Gewebe ausreichend Schonung. Deshalb ist für einige Wochen ein Verzicht auf anstrengende Sportarten und schwere Arbeiten notwendig, bei denen die Oberarmmuskulatur erheblich belastet wird. Gesellschaftliche Aktivitäten können sofort wiederaufgenommen werden, denn die Druckbandagen lassen sich gut unter einem langärmeligen Oberteil verstecken.

Oberarmstraffung – die perfekte Ergänzung der Liposuktion

Oftmals verbleiben nach einer Fettabsaugung an den Armen erhebliche Hautüberschüsse. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die dortigen Fettzellen sehr umfangreich waren oder über einen langen Zeitraum Bestand hatten. Damit müssen sich Patienten nicht abfinden, denn die Plastischen und Ästhetischen Chirurgen unserer Klinik am Rhein können die Fettabsaugung im Bereich der Oberarme direkt mit einer anschließenden operativen Oberarmstraffung verbinden. Dabei erfolgen die notwendigen Schnitte an der Unterseite der Oberarme. Sie fallen bei einer optimalen Wundheilung später kaum auf. Auch die Oberarmstraffung ist in örtlicher Betäubung und Dämmerschlaf durchführbar. Vollnarkosen sind nur dann erforderlich, wenn die Liposuktion an den Armen beispielsweise mit einer Bruststraffung oder einer Bauchdeckenstraffung verbunden werden soll.

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