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Die operative Verkleinerung des Venushügels

Der Venushügel ist das Areal der vorderen naturgemäß haarbedeckten Scham der Frau. Hierdurch ergibt sich das dreiecksförmige Erscheinungsbild beim Blick von vorne. Der Venushügel liegt folglich zwischen der Leiste auf beiden Seiten und der oberen horizontalen Begrenzung durch die Schamhaargrenze. Nach unten geht der Venushügel in die großen und kleinen Schamlippen über. Unter der Haut und den Haaren befindet sich am Venushügel das Unterhautfettgewebe vor den Schambeinknochen und den vorhandenen Bandstrukturen und Muskelansätzen.

Venushügelverkleinerung – auf einen Blick
  • operative Verkleinerung des Venushügels
  • Hautstraffung und/oder Fettabsaugung
  • ambulante Durchführung
  • keine oder kaum sichtbare Narben
  • dauerhafte Ergebnisse
OP-Dauer 1 Stunde
Narkose örtliche Betäubung / Dämmerschlaf
Aufenthalt ambulant
Schonzeit 1-2 Wochen

Was können die Ursachen für einen übergroßen Venushügel sein?

Ein großer Venushügel kann verschiedene Ursachen haben. Eine der häufigsten Ursachen liegt hierbei in einem möglichen Übergewicht der Patientin, welches sich durch Anschwellen des natürlich vorkommenden Fettgewebes in diesem anatomischen Areal zeigt. Auch Hormoneinflüsse können eine Rolle spielen, wie sie z.B. durch Schwangerschaften vorkommen. Hierbei schwillt das Gewebe natürlich an, es kommt zu einer Dehnung der Haut, die dann im Verlauf – nach Beendigung der Schwangerschaft – nicht ausreichend wieder schrumpft, so dass ein Hängen des Venushügels beobachtet werden kann. Auch eine genetische Veranlagung kann zu einer übermäßigen Größenvermehrung des Venushügels führen oder andere unbekannte Ursachen können vorliegen. Im Laufe des Alterungsprozesses kann es zu einer Erschlaffung und einem Absinken des Venushügels, der Schwerkraft folgend, kommen. Dies kann ästhetisch als störend empfunden werden.

Gibt es Möglichkeiten der Abhilfe alternativ zu einem operativen Eingriff?

Es gibt keine konservativen Maßnahmen abgesehen von einer radikalen Diät mit deutlicher Reduktion des Unterhautfettgewebes, die den Venushügel ohne Operation verkleinern können. Selbst mit einer Diät kann jedoch eine gedehnte und erschlaffte Haut nicht wieder in ihre vormalige Position zurückgebracht und gestrafft werden. Daher ist für eine Venushügelverkleinerung und -straffung üblicherweise ein operativer Eingriff notwendig. Häufig wird der Eingriff auch zusammen mit einer Bauchdeckenstraffung durchgeführt, da oft die gleichen Ursachen für den auffälligen Befund vorliegen. Neuerdings gibt es auch Spezialmaschinen, die eine medizinische „Erfrierung“ von Fettgewebe durchführen, ein Verfahren, das wir aufgrund seiner eingeschränkten Steuerbarkeit nicht durchführen.

Was passiert bei einer Venushügelverkleinerung?

Die Venushügelverkleinerung ist eine Operation, die in jüngerer Zeit vermehrt nachgefragt wird. Hierbei wird überschüssiges, prominentes Fettgewebe durch Absaugung oder je nach Fall durch direkte Exzision operativ entfernt. Ein Überschuss von erschlaffter Haut muss üblicherweise durch direkte Exzision operativ entfernt werden, um einen schönen Straffungseffekt zu erzielen. Bei kleinen, sehr umschriebenen Befunden kann der Eingriff manchmal lediglich unter Lokalanästhesie oder nach Verabreichen einer schmerzlindernden medizinischen Infiltrationslösung durchgeführt werden. Bei größeren und ausgedehnteren Befunden ist jedoch häufig ein Dämmerschlaf oder selten eine kurze Vollnarkose notwendig.

Zahlt die Krankenkasse den Eingriff?

Normalerweise gilt der Eingriff einer Venushügelverkleinerung als ästhetisch indiziert und muss daher von der Patientin selbst getragen werden. Es gibt Ausnahmen, bei denen z.B. radikale, ausgedehnte Gewichtsreduktionen von Patienten durchgeführt wurden, die von einzelnen Krankenkassen durch Kostenübernahmen von Straffungsoperationen honoriert werden. Dies muss eine Patientin jedoch bei ihrer Krankenkasse im Einzelfall anfragen.

Video-FAQ Häufig gestellte Fragen zum Thema Körper

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