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In diesem FAQ-Video beantwortet Dr. med. Holger Hofheinz, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Klinik am Rhein, diese Frage.
Die Antwort im Wortlaut (Transkript):
„Liegen parallel zu den äußeren Formveränderungen auch funktionelle Probleme wie eine eingeschränkte Nasenatmung vor (häufig verursacht durch eine Schwellung der inneren Nasenschleimhäute oder eine Krümmung der Nasenscheidewand), tritt eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse in Kraft. Diese muss jedoch zunächst beantragt werden.“
Ergänzende Informationen der Klinik am Rhein:
Ausschlaggebend ist die funktionelle Komponente: Behindert eine schiefe Nasenscheidewand (Septumdeviation) oder vergrößerte Nasenmuscheln die Atmung, gilt deren Korrektur als medizinisch notwendig und wird nach entsprechender Beantragung von der gesetzlichen Krankenkasse in der Regel übernommen. Die Durchführung des Eingriffs kann in diesem Fall nicht in einer Privatklinik wie der Klinik am Rhein erfolgen. Die Krankenkasse teilt Ihnen nach Bewilligung eine Auswahl an Vertragskrankenhäuser mit, in denen Sie die Korrektur durchführen lassen können.
Eine rein ästhetische Veränderung der Nasenform bleibt dagegen eine Selbstzahlerleistung – auch wenn dies den Betroffenen seelisch stark belasten kann und aus unserer Sicht dann ebenfalls medizinisch indiziert sein sollte. Werden beide Ziele in einem Eingriff verbunden (Septorhinoplastik), kann der funktionelle Anteil von der Kasse getragen werden, während der ästhetische Anteil privat zu zahlen ist. Die Durchführung in einer Operation kann entsprechend ebenfalls nur in Vertragskrankenhäusern stattfinden. Voraussetzung ist immer ein vorab gestellter Antrag mit entsprechenden ärztlichen Befunden; die Entscheidung trifft die Kasse individuell.
Weiter Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter:
Persönliche Beratung
Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch zu den Möglichkeiten Ihrer ästhetisch-plastischen Behandlung in unserer Düsseldorfer Klinik.
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