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Als Mastopexie bezeichnen die Schönheitschirurgen die operative Straffung der Brust. Dabei erfolgt die Neuformung durch die reine Entfernung von Gewebsüberschüssen. Das heißt, sie ist immer mit einem Volumenverlust verbunden, weil bei dieser Art der Schönheitsoperation keine Implantate zum Einsatz kommen. Dabei stehen verschiedene Operationstechniken zur Auswahl. Welche der Techniken angewendet wird, hängt stets vom Umfang der vorhandenen Gewebsüberschüsse ab. Die Operation zur Straffung der Brust kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern durchgeführt werden. Die zugrundeliegenden Alterungsprozesse, die Folgen einer massiven Gewichtsreduzierung und auch die Auswirkungen der Schwerkraft zeigen sich bei beiden Geschlechtern gleichermaßen. Die Bruststraffung wird in den Schönheitskliniken jedoch deutlich häufiger bei Frauen durchgeführt, da die Erschlaffung des Busens auch Folge der Schwangerschaft und des Stillens der Kinder sein kann.

Die möglichen Varianten bei der Mastopexie

Müssen nur kleinere Gewebsüberschüsse entfernt werden, nutzt der Schönheitschirurg in der Regel die i-Schnittführung (auch Lejour-Schnitt genannt), weil sie das geringste Ausmaß an Narben hinterlässt. Dabei werden zwei vertikale Schnitte gesetzt. Das i-Pünktchen ist das Ausschneiden der Brustwarze samt Warzenhof, da sie zur Lagekorrektur nach oben versetzt werden muss. Die entstehenden Wundränder werden nach der Entfernung des ausgeschnittenen Hautstreifens miteinander vernäht, sodass sich eine i-förmige Narbe bildet.

Sind größere Gewebsüberschüsse vorhanden, ergänzt der Schönheitschirurg bei der Mastopexie die beschriebenen Schnitte in der Unterbrustfalte durch zwei horizontal nach außen verlaufende Schnitte. Damit kann ein zweiter Gewebsstreifen entnommen werden. Ist der Überschuss bei der Haut und beim Bindegewebe besonders groß, werden die Querschnitte in der Unterbrustfalte zum Brustbein hin verlängert. Diese Technik wird durch die entstehende Optik auch als T-Schnitt bezeichnet.

Was muss bei einer Mastopexie beachtet werden?

Für die operative Bruststraffung ist eine Vollnarkose erforderlich. Außerdem muss für einige Wochen nach der Operation ein Büstenhalter mit Kompressionseffekt getragen werden. Ergänzend sind ein Verzicht auf körperliche Anstrengungen sowie ein Schutz des Wundgebiets vor mechanischen und chemischen Reizen sowie gegen intensive UV-Strahlung notwendig. Risiken bestehen bei einer Mastopexie durch die Vollnarkose, mögliche Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen. Sie können durch Verhaltensmaßnahmen, gründliche OP-Vorbereitungen und eine optimale Nachsorge samt Wundpflege weitgehend ausgeschaltet werden.

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