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Als Lipom wird in der Fachsprache der Mediziner ein gutartiger Tumor bezeichnet, der sich in den Fettzellen bildet. Aufgrund der Lokalisierung in den Fettzellen wird auch der Begriff Adipozytentumor verwendet. Aktuelle Statistiken gehen davon aus, dass zwei von hundert Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens ein Lipom entwickeln. Mit der größten Häufigkeit werden Lipome im Bereich des Kopfs, des Nackens und des Rückens diagnostiziert. Der überwiegende Teil der Lipome bildet sich dicht unter der Hautoberfläche und ist deshalb als Beule sichtbar. Weniger als zwei Prozent dieser Fettzellenveränderungen gehören zur den infiltrierenden Lipomen, die sich im Muskelgewebe (bevorzugt in den Beinen) bilden.

Ursachen und Diagnose von Lipomen

Über die Ursache der Lipome sind sich die forschenden Mediziner nicht ganz einig. Die führende Hypothese geht von einer abnormalen Entwicklung der noch sehr wandlungsfähigen Stammzellen aus. Andere Mediziner vermuten als Ursache eine Hyperplasie oder Neuplasie. Lipome sind einerseits häufig auf den ersten Blick sichtbar und können andererseits durch ihre Abgrenzung zum normal entwickelten Gewebe gut getastet werden. Sie wachsen im Gegensatz zu den bösartigen Liposarkomen langsam und lassen sich innerhalb des umgebenden Gewebes verschieben. Auch die MRT-Untersuchung sowie die Computertomographie leisten bei der Diagnose gute Dienste. Eine hundertprozentige Differenzierung zwischen beiden Varianten ist durch eine Gewebeprobe und eine histologische Untersuchung möglich.

Welche Behandlungen bieten Schönheitschirurgen für Lipome?

Da sich die Lipome oftmals auch an Stellen finden, wo sie nicht durch Kleidung verdeckt werden, bieten Schönheitschirurgen die operative Entfernung der Lipome durch eine Exzision an. Das heißt, die klar vom umgebenden Gewebe abgegrenzten Bereiche werden einfach herausgeschält. Alternativ ist auch eine Liposuktion möglich, bei der das von den Veränderungen betroffene Fettgewebe abgesaugt wird. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass kein Hautschnitt erfolgen muss. Da dies jedoch mit einer erhöhten Rate an erneuter Lipombildung einhergeht, überwiegt die klassische Methode mit Hautschnitt.

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