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Von einer Symmastie wird dann gesprochen, wenn sich die beiden Brüste in der Mitte berühren oder so aussehen, als wären sie mittig zusammengewachsen. Sie ist nicht nur optisch störend, sondern kann auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Eine dauerhafte Berührung der Brüste geht mit mechanischen Reizungen einher, die ihrerseits akute oder chronische Entzündungen nach sich ziehen können. Dann droht ergänzend zu den ohnehin vorhandenen optischen Beeinträchtigungen die Bildung unschöner und großflächiger Narben.

Welche Ursachen kann eine Symmastie haben?

Bei einem erheblichen Teil der Betroffenen spielen Gendefekte eine Rolle. Sie sind dann zu vermuten, wenn die Brüste schon von Geburt an miteinander verwachsen sind. Auch die sogenannte Trichterbrust als Ursache einer Symmastie ist genetischer Natur. Eine Prävention ist hier nicht möglich.

Anders ist die Lage, wenn sich die Brüste durch falsch gewählte oder platzierte Implantate nach innen schieben. Dabei kann sogar das Bindegewebe über dem Brustbein vom Knochen gelöst werden, sodass die Brüste in der Folge wie zusammengewachsen wirken. Die Ursachen sind hier entweder zu groß gewählte Implantate oder eine Schwäche des Bindegewebes und der Brustmuskeln, die das Wandern der Implantate begünstigen.

Wie wird die Symmastie in der Schönheitsklinik korrigiert?

Die Art der Korrektur ist immer direkt von der Ursache der Symmastie abhängig. Sind zu große Implantate verantwortlich, sollten sie gegen kleinere Implantate ausgetauscht werden. Verrutschte Brustimplantate können bei einer Zweitoperation neu platziert und mit einem sogenannten „inneren BH“ fixiert werden. Wird die Symmastie von Gendefekten verursacht, entfernen die Schönheitschirurgen im Bereich über dem Brustbein das überschüssige Brustgewebe. Anschließend wird das dortige Bindegewebe mit speziellen Nähten am Knochen verankert, damit sich die natürliche Vertiefung zwischen den Brüsten dauerhaft bildet.

Nach der Korrektur einer Symmastie ist das Tragen eines Kompressions-BHs notwendig, damit sich das Gewebe verdichten und an der gewünschten Stelle mit dem Knochen und den neuen Implantaten verwachsen kann. Auch wird damit ein erneutes Verrutschen der Implantate verhindert. Genau aus diesem Grund ist für einige Wochen der Verzicht auf körperliche Anstrengungen notwendig.

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