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Als Platysmaplastik bezeichnen die Schönheitschirugen eine besondere Form der Halsstraffung. Der Name ist abgeleitet von der griechischen Bezeichnung Platysma für Platte. Diese Bezeichnung wird in der Medizin für den Hauptmuskel des Halses verwendet, der im Medizinerlatein Musculus cutaneus genannt wird. Eine Besonderheit dieses Muskels besteht darin, dass er keinen direkten Kontakt zum Skelett hat. Der Halsmuskel ist einerseits für die Straffung des Bereichs unterhalb des Unterkiefers zuständig und andererseits an der Mimik beteiligt. Ein angespannter Platysma sorgt dafür, dass die Mundwinkel nach unten gezogen werden. Durch die Alterung der Haut werden Längsfalten im vorderen Hautbereich bewirkt, die mit einer Platysmaplastik in der Klink am Rhein behandelt werden können. Auch an der Entstehung des Doppelkinns ist ein erschlaffter Platysma mit beteiligt.

Wie wird eine Platysmaplastik hergestellt?

Die Platysmaplastik kann entweder offen-chirurgisch oder auch minimal-invasiv durchgeführt werden. Unter minimalinvasiv versteht man dabei die Verwendung von sogenannten Widerhakenfäden. Die Methode wurde bereits in der 80-er Jahren in Russland entwickelt und als ‚Aptos-Faden-Methode‘ bekannt. Dabei handelt es sich um Fäden aus Polypropylen, die netzartig unter dem Kinn bis in den Halsbereich hinein im Bindegewebe und Fettgewebe gespannt werden. Die Verankerung der Aptos-Fäden erfolgt am Knochen hinter den Ohren, wofür allerdings ein winziger Schnitt notwendig ist. Die Aptos-Fäden sind in der Regel resobierbar, das heißt der Körper kann diese problemlos tolerieren und selber abbauen. Ein manuelles Entfernen der Fäden ist also in der Regel nicht notwendig. Für die langfristige Erhaltung der Ergebnisse der Halskorrektur sollen die Kollagenhüllen, die sich während der etwa ein Jahr dauernden Resorptionsphase der Aptos-Fäden bilden, sorgen. Durchgesetzt hat sich die Methode jedoch nicht wirklich, da die Erfahrung gezeigt hat, dass die Ergebnisse oft schon nach 6 bis 12 Monaten verschwunden waren. Aus diesem Grund haben wir uns in der Klinik am Rhein gegen diese Methode entschieden.

Weitere Formen der Platysmaplastik

Ein anderer Weg ist die Fixierung der zum Halsmuskel gehörenden Muskelstränge. Bei dieser Form der Platysmaplastik setzen die Schönheitschirurgen einen kleinen Schnitt unter dem Kinn. Nach einer Entfernung der überschüssigen Fettzellen werden Fäden aus Polypropylen mit einer zweischneidigen Nadel eingeführt. Die Fäden werden ähnlich den Schnürsenkeln angeordnet und fixieren die Muskelstränge in einer festgelegten Position. Die Herstellung aller Arten von Platysmaplastiken erfolgt mit einer lokalen Betäubung im Dämmerschlaf.

Glossar Übersicht

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