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Der Begriff Hyperhidrosis axillaris setzt sich aus den griechischen Vokabeln „hypér“ und „hidrós“ zusammen, die für eine übermäßige Produktion Schweiß stehen. Mit der Ergänzung durch den lateinischen Begriff „axilla“ wird als Ort der Überproduktion von Schweiß die Achselhöhle angegeben. Die Ursachen sind vielfältiger Natur und werden in die primäre und sekundäre Hyperhidrosis unterschieden. In der Achselhöhle tritt jedoch nur die sekundäre Form auf. Hier reicht die Palette der möglichen Ursachen von Hormonstörungen über eine Unterfunktion der Hypophyse bis hin zur Diabetes und zum Übergewicht. Auch psychische Probleme sowie Schädigungen des Hypothalamus und Teilen des vegetativen Nervensystems kommen als Ursachen einer Hyperhidrosis axillaris in Frage.

Wie behandelt der Schönheitschirurg die Hyperhidrosis axillaris?

Grundsätzlich stehen hier zwei Methoden zur Auswahl. Ist nur eine vorrübergehende Linderung (z.B. im Sommer) gewünscht, kommen Präparaten mit dem muskelentspannenden Medikament Botulintoxin A in Frage. Die Wirkung setzt sofort ein und hält zwischen 3 bis 6 Monaten an.

Ist eine dauerhafte Befreiung der Überproduktion von Schweiß im Achselbereich gewünscht, können die Schönheitschirurgen mit einer Schweißdrüsenabsaugung helfen. Dieser Eingriff wird ambulant im Dämmerschlaf durchgeführt und dauert etwa eine Stunde. Nach einer Schweißdrüsenabsaugung bei einer Hyperhidrosis axillaris ist eine körperliche Schonung in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen erforderlich.

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