0211 - 55 02 87 80

Seinen Namen hat das Granulom von der lateinischen Vokabel „granulum“ bekommen, welche mit „Körnchen“ ins Deutsche übersetzt wird. Bei dieser krankhaften Veränderung der Haut handelt es sich um knotenförmige Gewebsgebilde, die entweder aus Riesenzellen oder Epitheloidzellen bestehen. Als Ursachen dieser Fehlbildungen kommen sowohl Allergien als auch chronische Entzündungen in Frage. Auch können sie Folgen verschiedener Grunderkrankungen sein. Dazu zählen beispielsweise Morbus Hodgkin, Morbus Crohn, Lepra, Tuberkulose, Leishmaniose, rheumatisches Fieber und Syphilis. Hinzu kommt die Reaktion auf eingedrungene Fremdkörper. So können sich beispielsweise Granulome bilden, wenn nach Insektenstichen Teile der Stachel im Körper verbleiben.

Zuerst muss die Ursache der Granulome abgeklärt und ausgeschaltet werden!

Im Vorfeld der Behandlung der Granulome durch den Schönheitschirurgen müssen die Ursachen abgeklärt und die auslösende Grunderkrankung therapiert werden. Einige der genannten Erkrankungen können lebensbedrohliche Zustände auslösen. Eine Behandlung der Granulome aus medizinischer Sicht ist außerdem dann notwendig, wenn die Knötchen akut oder chronisch entzündet sind. Er nach dem Abschluss einer geeigneten Therapie gegen die Entzündungen können die Granulome in der Schönheitsklinik überhaupt behandelt werden.

Wie lässt der Schönheitschirurg Granulome verschwinden?

Dafür stehen mehrere Methoden zur Auswahl, bei deren Anwendung es auf die Größe und Tiefe der Granulome ankommt. Die Knötchen können mit einem löffelförmigen Skalpell bei einer lokalen Betäubung ausgeschält werden. Seit einiger Zeit kommt aber auch hier die Dermabrasion per Laser zum Einsatz. Dabei werden die Schichten der Knötchen nach und nach abgetragen. Bei tiefen Granulomen können mehrere Sitzungen notwendig werden.

Die Laserbehandlung hat gegenüber dem Ausschälen den Vorteil, dass bei einer optimalen Wundheilung ein besseres Narbenbild entsteht. Außerdem ist bei der Abrasion per Laser die Blutungsneigung sehr gering, womit parallel das Risiko von Infektionen des Wundgebiets signifikant reduziert wird. Bei der Laserabrasion werden zumeist keine Wundverbände benötigt. Ein Schutz gegen mechanische Beanspruchungen und intensives UV-Licht ist bei beiden Vorgehensweisen notwendig.

Glossar Übersicht

Unser Glossar bietet zu allen branchentypischen Fachwörtern die passende Erklärung.

Zurück zum Glossar

Newsletter Anmeldung