0211 - 55 02 87 80

Der Begriff Augmentation leitet sich von der lateinischen Vokabel „augmen“ ab. Sie wird dort synonym für Zuwachs und Vermehrung verwendet. In der Schönheitschirurgie findet sich als Ableitung die Bezeichnung Mammaaugmentation. So nennt der Mediziner eine Brustvergrößerung.

Die historische Entwicklung der Augmenation

Die erste Brustvergrößerung führte Vincenz Czerny im Jahr 1895 durch. Allerdings verwendete er damals als Implantat ein Lipom. Die ersten erfolgreichen Versuche einer Augmentation mit festen Implantaten fanden im Jahr 1951 mit Ivalon-Schwämmen statt. Zehn Jahre später kamen Ärzte aus Houston auf die Idee, Silikonimplantate bei der Brustvergrößerung einzusetzen. Silkon wird auch heute noch bei der Augmentation verwendet, jedoch nicht mehr in flüssiger Form, sondern in Form eines auslaufsicheren kohesiven Gels. Als Alternative stehen Implantate mit einer physiologischen Kochsalzlösung zur Verfügung. Eine weitere Methode des Brustaufbaus wurde von Kotaro Yoshimura entwickelt. Sie wird Cell-Assisted Lipotransfer bezeichnet und nutzt Eigenfett.

Die Operationsmethoden bei der Augmentation mit Implantaten

Beim chirurgischen Brustaufbau gibt es vier verschiedene Operationstechniken:

  • submuskuläre Augmentation = Implantat kommt unter den Brustmuskel
  • subglanduläre Augmentation = Implantat kommt zwischen Brustmuskel und Brustdrüse
  • dual plane Technik = Implantat liegt zum Großteil unter dem Brustmuskel, im unteren Bereich jedoch unter der Drüse
  • subfasziale Implantation = Implantat wird unter der Brustmuskelfaszie platziert

Alle Arten der Augmentation werden unter Vollnarkose durchgeführt und erfordern einen Hautschnitt. Auch hier stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Falte unter der Brust (inframammär)
  • rund um den Warzenhof (transareolär)
  • Zugang von der Achselhöhle aus (transaxillär)

Glossar Übersicht

Unser Glossar bietet zu allen branchentypischen Fachwörtern die passende Erklärung.

Zurück zum Glossar

Newsletter Anmeldung