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Die Bezeichnung Atherom ist aus dem Griechischen abgeleitet. Sie bedeutet dort übersetzt „Weizengrütze“. Das Atherom, alternativ auch Trichemmalzyste genannt, ist eine gutartige Talgzyste, die eine Größe vom Stecknadelkopf bis hin zum Hühnerei haben kann. Solche Zystem sind immer im Zellgewebe der Unterhaut lokalisiert. Im aktuellen ICD-10-Standard der WHO sind die Trichemmalzysten mit der Kennung L72.1 erfasst.

Welche Ursachen hat ein Atherom?

Einer Talgzyste liegt immer eine Verstopfung des Abflussweges des Sekrets zugrunde, welches von den Talgdrüsen produziert wird. In einem Atherom finden sich Epidermiszellen, Fettkristalle und komplexe Fetttropfen. Mit besonderer Häufigkeit entstehen Trichemmalzysten am gesamten Kopf und am Hals. Aber auch die Achselhöhlen und der Intimbereich sind Orte, an denen oftmals Atherome gebildet werden.

Normalerweise verursachen Atherome keine Schmerzen, sondern stören in erster Linie die Optik. An einigen Stellen besteht die Gefahr, dass sie durch den Kontakt mit der Kleidung oder mit Schmuck mechanisch gereizt werden. Dadurch entstehen oberflächliche Läsionen, die in der Folge zu Entzündungen der gesamten Talgzysten führen können. Dann schmerzt es und sollte so schnell wie möglich chirurgisch behandelt werden.

Wie helfen die Schönheitschirurgen bei einem Atherom?

Ein nicht mit Bakterien infiziertes Atherom kann unter lokaler Betäubung punktiert werden. Dabei wird der Inhalt der Zyste vollständig abgesaugt. Allerdings besteht dabei ein Restrisiko für eine Neubildung. Ist ein Atherom infiziert und entzündet, wird es zuerst durch eine Punktierung entleert und danach vollständig ausgeschält. Die meisten Dermatologen empfehlen eine vorsorgliche Entfernung der Atherome auch dann, wenn sie keine Beschwerden verursachen. Der Grund ist, dass immer ein Risiko für Entzündungen und Infektionen besteht.

Dieser Eingriff kann in der Klinik am Rhein von den Schönheitschirurgen sowohl mit einer Lokalanästhesie als auch unter Vollnarkose durchgeführt werden. Die Operation zur Behandlung von Atheromen findet ambulant statt. Bei einer reinen Punktierung sind keine und bei einer Ausschälung nur minimale Narben zu erwarten. Bei einem bereits großflächig infizierten Atherom ist es möglich, dass die Patienten zur präventiv Antibiotika verordnet bekommen.

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