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Klassische Ohranlegeplastik (Otopexie)

Abstehende Ohren können die Silhouette des Kopfes stark dominieren und die eigene ästhetische Selbstwahrnehmung stören. Damit schränkt sich die Lebensqualität des Betroffenen erheblich ein. Die Ursache ist meist die fehlende innere Ohrfalte (im Fachjargon Anthelixfalte) oder die zu große innere Ohrmuschel. Besonders Kinder leiden aufgrund sogenannter „Segelohren“ oft unter Hänseleien und daraus entstehender psychischer Belastung. Aber auch viele Erwachsene entscheiden sich für eine Korrektur der abstehenden Ohren. Mittels einer Ohranlegeplastik lassen sich dauerhafte Ergebnisse erreichen.

Dr. med. Holger Hofheinz
Fachärzte für Allgemeinchirurgie
in Düsseldorf auf jameda
OP-Dauer 1 Stunde
Narkose Dämmerschlaf
Aufenthalt ambulant
Schonzeit 3-4 Tage

Welche OP-Technik kommt bei der Ohranlegeplastik zum Einsatz?

Je nach Ausgangslage unterscheidet sich der Vorgang bei der Operation am Ohr. Die Korrektur der Ohren wird über einen kleinen Schnitt auf der Rückseite des Ohres durchgeführt. Bei der fehlenden Ohrfalte wird der Knorpel mit einer feinen Feile an der entsprechenden Stelle ausgedünnt und anschließend mit dünnen Nähten in die richtige Position gefaltet. Bei einer zu großen inneren Ohrmuschel kann der Knorpelüberschuss entfernt und die Knorpelränder wieder vernäht werden.

Wie läuft eine klassische Ohrkorrektur ab?

Der Eingriff zur Ohrenkorrektur dauert etwa eine Stunde und wird ambulant in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt. Nach einer kurzen Nachbeobachtungsphase kann der Patient noch am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden. Zuvor erhalten alle Patienten die mobile Telefonnummer des Operateurs, der in Notfällen rund um die Uhr erreichbar ist.
Für 4-7 Tage wird ein spezieller Kopfverband getragen. Die Fäden am Ohr werden nach 10 Tagen entfernt. Zum Schutz der Ohren und des späteren Ergebnisses muss für 5 Wochen nachts ein Stirnband getragen werden.

Welche Risiken bestehen bei einer Operation zum Anlegen der Ohren?

Jeder Eingriff der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie birgt Risiken für Komplikationen während der operativen Behandlung oder später in der Nachbehandlung. In der Regel sind sie allerdings sehr selten, sofern den Anweisungen des behandelnden Chirurgen genauestens Folge geleistet wird. Das frühzeitige Entfernen des Verbandes oder Weglassen des nächtlichen Stirnbandes kann erheblichen Einfluss auf das Ergebnis nehmen. Weitere seltene Nebenwirkungen können Wundheilungsstörungen oder eine Unverträglichkeit der Anästhesie sein.

Für nähere Informationen zu Ablauf, Kosten und Nachsorge Ihrer individuellen Otoplastik beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch in der Klinik am Rhein. Dazu können Sie ganz einfach per Telefon oder jederzeit über unsere Website einen Termin ausmachen.

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