Handchirurgie

Verhaltensempfehlungen bei handchirurgischen Eingriffen II

Schonung

Auch wenn nur ein Teil eines Fingers operiert wurde, ist es sehr wichtig die gesamte Hand zu schonen. Tätigkeiten, welche zu einer starken Belastung der Hand führen, können das Operationsergebnis negativ beeinflussen.

Ruhigstellung

Bei verschiedenen handchirurgischen Operationen ist eine Gipsruhigstellung oder eine Ruhigstellung durch einen straffen Verband sinnvoll. Dabei sollten die durch Gips fixierten Gelenke nicht bewegt werden. Die durch Verband fixierten Gelenke sollen nur wenig bewegt werden. Die nicht ruhiggestellten Bereiche müssen beübt werden, wenn die Wundverhältnisse stabil sind, damit es nicht zur Einsteifung kommt. Bei Taubheits- und Kribbelgefühlen, sowie blau-roter Verfärbung der Finger und Schmerzen kann ein zu enger Verband oder Gips die Ursache sein. Um Schäden zu vermeiden muss ein Arzt aufgesucht werden und der Verband erneuert werden.

Bewegungsübungen/Massage

Über das Ausmaß und der Form der Übungen muss individuell entschieden werden. Man kann prinzipiell folgende Übungen unterscheiden: aktiv, passiv, Belastungsaufbau, Abhärtungsmaßnahmen, Narbenmassage.

Nikotin

Nikotin engt die Gefäße ein und führt auf dem Wege einer Verminderung der Blutzirkulation, insbesondere in den kleinsten Gefäßen, zu einer Verzögerung der Wundheilung. Daher empfehlen wir das Rauchen am besten schon 1 Woche vor und bis 2 Wochen nach der Operation einzustellen.

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