Kosmetische Eingriffe
Hautveränderungen, Basaliom und Narben II
Operation
Unter einer Lupenbrille wird das zu entfernende Areal mit Sicherheitsabstand markiert. Nach der örtlichen Betäubung wird der Tumor entfernt und markiert. Der Defekt wird passager mit einem künstlichen Hautersatz gedeckt. Das Präparat wird zum Pathologen geschickt. Dieses geschieht innerhalb einer halben Stunde. Falls der Schnittrand nicht komplett im Gesunden entfernt wurde, muss noch einmal in gleicher Weise nachgeschnitten werden. Erst wenn alles ausreichend im Gesunden entfernt wurde wird der Defekt gedeckt. In welcher Form dieses geschieht hängt ab von der Defektgröße und der Lokalisation. Bei kleinen Defekten kann man einen Wundverschluss häufig schon durch Hautpräparation und Hautdehnung erreichen (Dehnungsplastik). Bei größeren Defekten kann man ein Hauttransplantat benutzen, welches ähnliche Qualitäten besitzen muss, wie die Haut im Bereich des Defektes. Häufig bietet die Hautverschiebung (Hautlappenplastik) sehr gute Ergebnisse mit kaum sichtbaren Narben. In allen Fällen achtet der Plastische Chirurg ganz besonders auf die Hautqualität, die ästhetischen Einheiten im Gesicht, auf die Hautspannungslinien und bezieht gern die natürlichen Falten in seine Planung vor der Operation mit ein und arbeitet mit besonders feinen Instrumenten und Nahtmaterial. Nur unter Berücksichtigung all dieser Faktoren kann ein optimales Ergebnis mit möglichst unauffälligen Narben erreicht werden.
Nach der Operation
Je nach Art und Lokalisation des Eingriffes werden die Fäden nach 5-7 Tagen im Gesicht und nach 10-14 am Körper entfernt. Dem ist eine Narbenbehandlung mit Narbensalbe (Bepanthen oa.) und Narbenmassage anzuschließen. Kontrollen sollten nach Basaliomoperationen in den ersten 3 Jahren erfolgen.

