Kosmetische Eingriffe

Hautveränderungen, Basaliom und Narben I

Hautveränderungen können sich in einem vielfältigen Erscheinungsbild äußern. Wichtig ist es, die sicher gutartigen Veränderungen von denen zu unterscheiden, deren Bösartigkeit nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Auch gibt es Veränderungen die bösartig werden könnten. Eine sichere Diagnose kann bei zweifelhaften Hautveränderungen nur durch eine Probeentnahme und der anschließenden Untersuchung der Probe unter dem Mikroskop durch den Pathologen geschehen. Dieses kann im Rahmen des sogenannten Schnellschnittverfahrens auch innerhalb von ca. 30 Minuten erfolgen falls notwendig!

Wir möchten Ihnen nun den Ablauf einer solchen Behandlung exemplarisch anhand eines Basalioms beschreiben:
Ein Basaliom ist eine Geschwulst (=Tumor), welche zwar, auch abhängig vom Basaliomtyp teils aggressiv, an Ort und Stelle wächst, aber nicht streut. Das heißt beim Basaliom muss man keine Angst vor Tochtergeschwülsten in der Lunge oder Leber haben. Man sollte es allerdings so radikal, wie notwendig entfernen. Dabei genügt ein Sicherheitsabstand von ca. 2-4 mm.

Planung

Kommt nun ein Patient mit einer Hautveränderung in unsere Klinik, bei der ein dringender Verdacht auf ein Basaliom besteht, so ist eine Entfernung dieser Geschwulst anzuraten. Zunächst wird ein ausführliches Aufklärungsgespräch durchgeführt. Die Veränderung sollte innerhalb von ca. 3 Wochen entfernt werden. Der Eingriff kann je nach Ausprägung ambulant und in örtlicher Betäubung erfolgen. blutverdünnende Medikamente (ASS, Aspirin, Tomapyrin, Marcumar) sollten 10-14 Tage vor der Operation abgesetzt oder auf Heparininjektionen umgestellt werden. Am Tag der Operation kann der Patient bei örtlicher Betäubung vor dem Eingriff ein leichtes Frühstück zu sich nehmen und etwas trinken.  Weiter