Ästhetisch-Plastische Chirurgie
Fettabsaugung (Liposuktion)
Behandlungsgründe
Typische Fettverteilungsstörungen, sogenannte Lipodystrophien, finden sich an den Oberschenkel-Aussenseiten (Reiterhose bei Frauen) oder an der Brust (Gynäkomastie bei Männern). Diese Fettdepots sind meist durch Sport oder Diäten nicht hinreichend zu beeinflussen und können den Einzelnen in seinem Körperbild schwer belasten. Andere Zonen wie die Oberschenkelinnenseite, der Bauch oder die Oberarme können aber auch die Beweglichkeit stark einschränken.
Operationstechnik
Die Liposuktion ist bereits seit den 70er Jahren ein etabliertes Verfahren in der Hand des erfahrenen Plastischen Chirurgen. Durchgesetzt hat sich dabei die Tumeszenztechnik, bei der das Fettgewebe zunächst durch eine spezielle Flüssigkeitslösung aufgeschwemmt wird. Nach einer gewissen Einwirkzeit lassen sich die Fettzellen mittels feiner Kanülen leicht aus ihrem Bindegewebsverband herauslösen. Eine der modernsten Techniken ist die vibrationsassistierte Liposuktion (PAL= Power-Assisted Lipoplasty). Durch diese Technik gelingt ein gleichmäßiges Absaugen unter Schonung der feinen Nachbarstrukturen, wie Nerven, Gefäße und Bindegewebe.
Ablauf
Je nach Anzahl und Größe der Areale dauert der Eingriff zwischen 1 bis 2 Stunden. Kleinere Liposuktionen sind ambulant in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf möglich. Bei größeren Mengen empfiehlt sich eine Vollnarkose mit anschließender Überwachung für 1 Nacht. Für 6 Wochen muss im Anschluß eine spezielle Kompressionshose getragen werden. Die erste Kontrolle erfolgt nach 1 Woche, die Abschlußkontrolle nach 12 Wochen.

