Ästhetisch-Plastische Chirurgie
Brustverkleinerung und Bruststraffung (bei zu großen oder asymmetrischen Brüsten)
Behandlungsgründe
Zu den typischen Beschwerden zu groß angelegter Brüste gehören chronische Rückenbeschwerden, einschneidende BH-Träger und Hautprobleme in der Unterbrustfalte. Die seelische Belastung wiegt oft genauso schwer. Konservative Behandlungsmaßnahmen sind in den meisten Fällen nutzlos, da die Ursache, die Fehlbildung der Brustdrüse, nicht behandelt wird. Die Operation stellt daher die einzige Maßnahme dar, welche die Beschwerden sofort und dauerhaft beheben kann. Aber auch nach starkem Gewichtsverlust oder nach Schwangerschaft kann es durch ein Schrumpfen der Drüse und einer gleichzeitigen Überdehnung der Haut zum Verlust einer zuvor schönen Brustform kommen.
Operationstechnik
Bei der Verkleinerung wird sowohl Drüse als auch Haut entfernt, bei der reinen Straffung nur Haut. Bei beiden Eingriffen kann durch eine spezielle Verlagerungstechnik der Drüse im Inneren der Brust eine Stabilisierung der neuen Brustform erreicht. In vielen Fällen kann mit narbenarmen Techniken gearbeitet werden.
Ablauf
Die OP dauert etwa 2 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach dem Eingriff bleibt die Patientin 1 Nacht zur Überwachung in der Klinik. Es werden selbstauflösende Hautfäden verwendet. Dank Duschpflastern kann die Patientin schon am übernächsten Tag wieder Duschen. Für 4 bis 6 Wochen sollte auf anstrengende Sportarten verzichtet werden. In dieser Zeit trägt die Patientin einen speziellen Stütz-BH. Die erste Kontrolle erfolgt nach 1 Woche, die Abschlußkontrolle nach 12 Wochen.

