Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Bauchstraffung (Abdominoplastik)

Behandlungsgründe

Die Hauptursache für eine starke Bauchdeckenerschlaffung stellen Schwangerschaftsfolgen dar. Es sind aber auch massive Gewichtsabnahmen, die dazu führen können. Bei beiden Ursachen kommt es am Bauch oft zu einem Einreißen der Haut, den sog. Schwangerschaftsstreifen oder zu einem extremen Hautüberschuss. Auch ein Bauchdeckenbruch ist möglich. Dabei geht durch die Überdehnung der geraden Bauchmuskeln deren Kontakt in der Mittellinie verloren. Die Folge ist ein Abweichen nach Aussen mit Verlust der Taille sowie einer kugelartigen Vorwölbung des Laibes. Musste ein Kaiserschnitt durchgeführt werden, können eingezogenen Narbe entstehen.

Operationstechnik

Beginnend auf Höhe der Bikinizone, wird die Bauchdecke bis hoch zum Rippenbogen von der darunterliegenden Muskulatur abgelöst. Durch eine spezielle Nahttechnik wird die Muskellücke im Sinne eines inneren Korsetts wieder verschlossen. Danach erfolgt die Entfernung des gesamten Haut- und Fettüberschusses zwischen Nabel und Scham. Die lockere Haut vom Oberbauch kann jetzt spannungsfrei über dem nun flachen Bauch nach unten verlagert werden. Eine feine Hautnaht sowie das Einnähen des Nabels am Ende schließen den Eingriff ab.

Ablauf

Die OP dauert etwa 2 Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach dem Eingriff bleibt der Patient 1 bis 2 Nächte zur Überwachung in der Klinik. Dank Duschpflastern kann schon am übernächsten Tag wieder geduscht werden. Für 4 bis 6 Wochen sollte auf anstrengende Sportarten verzichtet werden. In dieser Zeit trägt der Patient eine spezielle Kompressions-Miederhose. Die erste Kontrolle erfolgt nach 1 Woche, die Abschlußkontrolle nach 12 Wochen.