Handchirurgie
Tennisellenbogen, Der Tennisarm, Epicondylitis humeri radialis, EHR, Epicondylitis humeri lateralis II
Demzufolge muss er von den oben beschriebenen typischen Schmerzen des Tennisellenbogens Schmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen (Halswirbelsäulensyndrom) unterscheiden. Auch muss er Einengungen und Reizungen bestimmter Nerven, verschleißbedingte Gelenkveränderungen (Arthrose), sowie Entzündungsprozesse und Tumore abgrenzen.
Behandlung
Konservativ:
Die Medikamentöse Therapie beinhaltet die Anlage von Salbenverbänden (z. T. Kortisoncremes, Diclofenac-Emulgel etc.). Weiterhin kann eine Injektion des Muskelursprunges mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten (Lokalanästhetika und Kortikoidgemische) durchgeführt werden. Das Tragen einer Unterarmgipsschiene ist eine weitere konservative Therapieoption.
Operativ:
Sollten Sie nach einer etwa sechsmonatigen konservativen Therapie immer noch keine Besserung oder gar eine Verschlechterung bemerken, dann könnte eine Operative Therapie ratsam sein. Der Eingriff kann, wenn keine Gründe dagegen sprechen, ambulant durchgeführt werden. Eine Plexusanästhesie (Armbetäubung in der Achselhöhle) ist meist ausreichend.
Diesbezüglich stehen zwei verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung, zum einen die Operation nach Hohmann, zum anderen die Operation nach Wilhelm.
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