Handchirurgie

Dupuytren´sche Erkrankung, Dupuytren I - Kontraktur, Fibromatose der Palmarfaszie, Palmarfibromatose, engl.: Dupuytren's contracture

Entstehung

Die genaue Ursache der Dupuytren'schen Erkrankung ist bislang nicht geklärt. Es wird ein gehäuft familiäres Auftreten beobachtet. Die Erkrankung wird häufig mit Lebererkrankungen, Zuckerkrankheit und der Einnahme von Antiepileptika in Verbindung gebracht.
Im Rahmen der Erkrankung tritt eine Streckhemmung/ Beugekontraktur der Finger auf. Es sind insbesondere der Klein- und Ringfinger betroffen. Diese Erkrankung kann aber auch im Bereich der Hohlhand und des Mittelfingers auftreten und in seltenen Fällen auch den Daumen und den Zeigefinger betreffen. Die Streckhemmung entsteht durch eine vermehrte Bildung von gutartigem, knotigem und strangförmigem Bindegewebe. Die Substanz, die sich vermehrt heißt Kollagen.
Die Dupuytren'sche Kontraktur kann an anderen Körperstellen lokalisiert sein, wie beispielsweise bei folgenden Erkrankungen: Morbus Ledderhose (Plantarfibromatose) = Verhärtung der Fußsohle; Morbus Peyronie (Induratio penis plastica) = Verhärtung am Penis; Fasciitis nodularis = Verhärtung an der Bauchwand.

Symptome

Im Frühstadium bestehen keine Beschwerden. Es lassen sich nur diskrete knotige Verhärtungen in der Hohlhand tasten. Beim Fortschreiten der Erkrankung breiten sich diese Veränderungen weiter aus und führen zur Beugefehlstellung in der Regel des Klein- und Ringfingers. Aber auch die anderen Finger können betroffen sein.

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